Archive for März, 2016


Der Eifelsteig durchquert Moorlandschaften, Wälder, Flusstäler und führt sogar an Stauseen vorbei.

Wanderer haben den Eifelsteig zum schönsten Wanderweg Deutschlands gewählt. Die Zeitschrift „Wandermagazin“ hatte bundesweit zwischen fünf Fernwanderwegen abstimmen lassen. Ergebnis: Rund 53 Prozent von insgesamt etwa 17.000 Stimmen entfielen auf den 313 Kilometer langen Weg, der von Aachen in Nordrhein-Westfalen bis nach Trier verläuft.

Eine unabhängige Jury der Zeitschrift hatte neben dem Eifelsteig den Goldsteig, den Neckarsteig, den Oberlausitzer Bergweg sowie den ebenfalls teilweise durch NRW verlaufenden Lahnwanderweg nominiert. Letzterer belegt nach dem Goldsteig Platz drei. 16.800 Wanderer, Leser und Internetnutzer nahmen von Januar bis Juni 2015 an der Wahl teil. In der Kategorie Tagestouren, in der zehn kürzere Wege zur Wahl standen, erhielt der ebenfalls in der Eifel verlaufende Traumpfad Pyrmonter Felsensteig die meisten Stimmen.

Der Eifelsteig, einer der „Top Trails of Germany“, führt auf seinen 15 Etappen mit Längen von 14 bis 29 Kilometern durch Täler und über Hochebenen, Bergkuppen und durch tiefe Wälder. Auf seinem abwechslungsreichen und naturbelassenen Weg durchquert er einzigartige Naturräume, darunter in NRW die Moorlandschaft des Hohen Venn, das einsame Rurtal und die mächtigen Stauseen der Nordeifel.

www.eifelsteig.de | www.wandermagazin.de

 

Foto : © Nationalparkforstamt Eifel

Das neue Angebot steht neben einem nachgebauten Cockpit eines Airbus A 320

Die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund bekommt mit dem Flugtower Simulator eine neue und europaweit einzigartige Attraktion. An ihm können Besucher die Arbeit eines Fluglotsen realistisch nachempfinden. Mehrere Monitore, Radarüberwachung und das Sichtfeld des Fluglotsen in Form einer Leinwand geben Einblicke in diesen verantwortungsvollen Beruf.

Neben dem Fluglotsen-Job am Boden können Besucher auch die Arbeit in der Luft kennenlernen: Der Flugtower-Simulator soll gleich neben dem Flugsimulator aufgebaut werden, an dem Museumsgäste sich bereits jetzt ins nachgebaute Cockpit eines Airbus A 320 setzen und sich als Flugzeugpiloten versuchen können.

Die Beziehung zwischen Mensch und Maschine steht seit November im Mittelpunkt der Schau „Die Roboter“, die bis 25. September 2016 zu sehen ist. Von den ersten Steinwerkzeugen über mechanische Puppen bis hin zu Hightech-Prothesen reichen die mehr als 200 Objekte. Es geht um kuriose Erfindungen, richtungsweisende Techniken und revolutionäre Ideen.

 

www.dasa-dortmund.de

 

Foto : © DASA

Wo in Düsseldorf ist der Punk der 1970er Jahre entstanden oder was hat es mit „Little Tokyo“ auf sich? Antworten auf diese und weitere Fragen liefern neue Mitgeh-Touren, die ab sofort zwei Mal monatlich durch die Rheinmetropole führen. An jedem ersten und dritten Samstag im Monat findet einer der Stadtrundgänge statt, die bisher nur als Sonderführungen für Gruppen buchbar waren.Insgesamt zehn verschiedene Thementouren stehen 2016 auf dem Programm

So können Geschichts-Fans etwa die mächtigen Ruinen der Kaiserpfalz besichtigen, die Kaiser Friedrich Barbarossa im 12. Jahrhundert erbauen ließ und in Begleitung eines Gästeführers durch die mittelalterichen Gassen im historischen Kaiserswerth streifen.

Die Mitgehtour „Sushi, Sake & Co.“ wiederum lädt in das bunte und lebhafte japanische Viertel rund um die Immermannstraße ein. Die Tour „We love Music“ zeigt im Juni die einflussreiche Musiktradition Düsseldorfs auf und erzählt von den Wurzeln Kraftwerks und den Toten Hosen.

Die deutschsprachigen Führungen dauern jeweils 90 Minuten. Erwachsene zahlen 12 Euro, Kinder zwischen sechs und 13 Jahren sechs Euro.

www.duesseldorf-tourismus.de

Foto : © Oliver Franke/Tourismus NRW e.V.

Traditionsreich reisen mit Schwebebahn, Ausflugsschiff und historischer Dampflok

Wuppertaler Schwebebahn: Schweben wie ein Kaiser

In der Wuppertaler Schwebebahn, dem berühmtesten Wahrzeichen der Stadt, schweben Fahrgäste in acht bis zwölf Metern von Bahnhof zu Bahnhof. Einen authentischen Eindruck der Betriebsanfangsjahre bekommen Passagiere bei einer Fahrt in der „schwebenden guten Stube Wuppertals“. In dem Nachbau des nostalgischen Kaiserwagens fühlen die Fahrgäste sich wie Kaiser Wilhelm II. und seine Frau, die im Jahr 1900 auf Probefahrt gingen.

www.schwebebahn.de

Die Dampflok aus dem Bergischen

Unter dem Motto „Zugkraft trifft Landschaft“ genießen Passagiere auf einer Fahrt mit der Dampflokomotive „Waldbröl“ Ausblicke in die idyllische bergische Landschaft. In historischen Plattformwagen geht die Fahrt quer durch den Naturpark Bergisches Land, vorbei an Wäldern, Wiesen, alten Steinbrechern und historischer Industrie. Die Fahrten werden zwischen Ende April und Ende Oktober an angekündigten Sonntagen angeboten.

www.loewendampf.de

Bochum: Geschichte zum Anfassen im größten Eisenbahnmuseum Deutschlands

Auf rund 46.000 Quadratmetern stellt das Bochumer Eisenbahnmuseum mehr als 120 Schienenfahrzeuge aus. Von der nostalgischen Dampflokomotive bis zum markanten Güterwagen bekommen Besucher hier authentische Einblicke in mehr als 150 Jahre Eisenbahngeschichte. Bei regelmäßigen Themenfahrten haben Besucher auch Gelegenheit, einzusteigen und mitzufahren. In nostalgischen Zügen geht es dann zu historischen Stätten wie Zechen und Stahlwerken.

www.eisenbahnmuseum-bochum.de

Lokschuppen Erkrath: Zurück ins 19. Jahrhundert

Zwischen 1843 und 1886 beherbergte der Lokschuppen Erkrath die Züge der Bergisch-Märkischen Eisenbahn. Heute stellt hier ein Museum historische Fahrzeuge wie Dampfspeicher– und Diesellokomotiven aus. Zeichnungen, Fotos und Exponate erzählen zudem viel Wissenswertes über die Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Elberfeld. Das Museum ist sonntags geöffnet und wird an anderen Tagen für kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen und Konzerte genutzt.

www.lokschuppen-hochdahl.de

Unterwegs mit der niederrheinischen Selfkantbahn

Rund um Geilenkirchen am Niederrhein fuhr zwischen 1900 und 1971 die Selfkantbahn mit ihren etwas schmaler gebauten Zügen. Eine 5,5 Kilometer lange Strecke ist heute für nostalgische Ausflugsfahrten mit Originalfahrzeugen erhalten. Zwischen Bahnhof Schierwaldenrath in Gangelt und Bahnhof Gillrath in Geilenkirchen fahren die Dampfzüge von Ostern bis Ende September an jedem Sonn– und Feiertag. Besucher können außerdem in der Werkstatt, im Lokomotivschuppen und in der Wagenhalle interessante Einblicke in den historischen Eisenbahnbetrieb gewinnen.

www.selfkantbahn.de

Duisburg: Eintauchen in die Geschichte der Binnenschifffahrt

Von der Steinzeit bis zur Gegenwart, vom Einbaum bis zum modernen Schiff beleuchtet das Duisburger Binnenschifffahrtsmuseum die gesamte Geschichte der Schifffahrt. Highlights der Ausstellung sind die „Tjalk Goede Verwachting“, ein Lastensegler von 1930, und der begehbare Nachbau eines Binnenschiffs, das unter dem Namen „Hermann“ als Spielschiff für Kinder dient. Besucher erfahren in der Ausstellung außerdem viel über den Arbeits– und Lebensalltag der Schiffer und ihrer Familien.

www.binnenschifffahrtsmuseum.de

Ruhrtalbahn: Eine Zeitreise mit Dampflok und Schienenbus

Von Frühjahr bis Herbst rollen die Züge der Ruhrtalbahn an der Ruhr entlang. In den Originalfahrzeugen des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen fühlen Passagiere sich wie auf einer Zeitreise in die 1950er und 60er Jahre: Die Schaffner tragen Abreißblöcke und in den Wagenklassen 1 bis 4 gibt es einfachen bis gehobenen Komfort. An Frei-, Sonn– und Feiertagen verkehren die Züge auf der Linie Ruhrtal zwischen Bochum und Hagen und am ersten Sonntag im Monat auf der Bahnstrecke „Teckel“ zwischen Herdecke und der Kluterthöhle in Ennepetal. Auf allen Linien geben touristische Ansagen Einblicke in die Region und ihre Geschichte.

www.ruhrtalbahn.de

Foto : © Markus Kaiser / Eisenbahnnostalgie.de