Thema: Lebensart@NRW


Ob Klettern, Paddeln oder Fallschirmspringen: Wer seine Freizeit in Nordrhein-Westfalen aktiv gestalten will, findet dafür ein breites Angebot. Ein neues Buch aus dem Essener Klartext-Verlag liefert einen kompakten Überblick.

Unter dem Titel „Schönes NRW. Freizeit aktiv für Groß und Klein“ finden sich dabei auch Tipps zu Klassikern wie Wandern oder Radfahren. Einen Großteil der gut 200 Seiten widmet der Autor jedoch anderen Betätigungsmöglichkeiten wie diversen Wasser- und Luftsportarten, Golfen oder auch dem Wintersport, der in Nordrhein-Westfalen auch außerhalb der Saison betrieben werden kann. Dazu gibt es viele Tipps, die insbesondere Familien mit Kindern ansprechen wie beispielsweise Mitmachmuseen, die sich ebenso wie Paintball- oder Kletterhallen gerade bei schlechtem Wetter für einen Ausflug anbieten.

Die einzelnen Tipps sind zusammengestellt nach Themen und Regionen. Da neben bekannten Einrichtungen auch ungewöhnliche Angebote vorgestellt werden, eignet sich das Buch für Einheimische ebenso wie für Touristen.

Das Buch ist nicht das erste in der Reihe „Schönes NRW“. Zuvor waren bereits  vier andere Titel hierzu im Klartext-Verlag erschienen. Neben allgemeinen Ausflug- und Reisetipps liefern sie Anregungen für Cabriotouren und Ausflüge in historische Stadt- und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen.

„Schönes NRW. Freizeit aktiv für Groß und Klein“ ist im Buchhandel oder direkt auf der Verlagsseite im Internet erhältlich und kostet 13,95 Euro. www.klartext-verlag.de

Foto : © Foto Oliver Franke/Tourismus NRW e.V.

Ein Hotel nur für Frauen.

Nach einem harten Arbeitstag im Hotel mit einem Glas Wein entspannen – ohne dabei von einem Mann aus der Ruhe gebracht zu werden: Ein Traum !

Im neu eröffneten Hotel „Frauen-Zimmer“ in Köln kann Frau sich diesen Wunsch nun erfüllen. Denn nur weibliche Gäste bekommen hier ein Zimmer.

Das kleine Hotel in einem sanierten, renovierten Altbau verfügt über drei Zimmer, einen Aufenthaltsraum, einen Wintergarten sowie einen Garten im Innenhof. Die Übernachtung kostet ab 60 Euro für das Einzelzimmer, ab 100 Euro für ein Doppelzimmer.

Das neue Frauenhotel ist das erste seiner Art in NRW. In Hamburg und Berlin gibt es bereits ähnliche Unterkünfte, die nur weibliche Gäste aufnehmen. www.frauenhotelkoeln.de

Foto : (c) Sabine Gabus

Seit 2016 gibt es in Bochum eine Eisbahn: In der Jahrhunderthalle wurde erstmals der EisSalon Ruhr eröffnet. Auf 1.350 Quadratmetern können Schlittschuhläufer in dem Industriedenkmal ihre Runden drehen, sich im Eisstockschießen messen oder After-Work-Partys feiern. Bis zum 30. Dezember ist die neue Indoor-Eislaufbahn geöffnet.

Vom 3. Dezember 2020 bis 8. Januar 2021 verwandelt sich auch das Wasserbecken im ehemaligen Druckmaschinengleis auf der Essener Kokerei Zollverein in eine Eisbahn. Nach Einbruch der Dunkelheit lässt eine Lichtinstallation die Unesco-Welterbestätte farbig leuchten.

Silke Dames / NRW Touristik

Foto : © Diessenbacher

Die EU-Kommission hat zwei westfälische Spezialitäten in das europäische Register regionaltypischer Spezialitäten aufgenommen. Der Westfälische Knochenschinken und die Stromberger Pflaume stehen mit dem europaweiten Schutz der geografischen Angabe ab sofort in einer Reihe mit dem Parmaschinken oder dem Champagner.

Als Westfälischer Knochenschinken und Stromberger Pflaume dürfen künftig nur Produkte bezeichnet werden, die aus der Region stammen und nach festgelegten Qualitätsanforderungen hergestellt werden. Dazu gehört beim Schinken unter anderem eine Reifezeit von mindestens sechs Monaten. Die in Oelde-Stromberg in der Münsterländer Bucht angebaute Pflaume ist eine sehr alte Zwetschgen-Sorte, die einen mild aromatischen Geschmack hat und keine Bitterstoffe bildet.

Mit diesen beiden geschützten Spezialitäten verfügen in NRW nun insgesamt elf regionale Produkte über den Schutz der Europäischen Union. Dazu gehören der Rheinische Zuckerrübensirup und Rheinisches Apfelkraut, Walbecker Spargel, Aachener Printen, Nieheimer Käse, Düsseldorfer Senf und Düsseldorfer Mostert, Kölsch sowie Dortmunder Bier.

Foto : (c) Tourismus NRW e.V.

Ob Grundnahrungs- oder Genussmittel – Waren zum Essen, Trinken und Genießen finden oft den Weg aus NRW in die Welt – und das schon seit vielen Jahren: Brandt-Zwieback etwa wird schon seit 1912 aus Hagen in viele Länder verschickt. Die Geschichte des Gebäcks, für den die orangefarbene Packung mit dem lächelnden Kind zum Erkennungszeichen geworden ist, lässt sich im Hagener Zwiebackmuseum erkunden. Im denkmalgeschützten „Haus Stennert“ ist neben dem Werksverkauf und einem modernen Bistro auch das Brandt-Museum zu finden. In zehn Räumen gibt‘s Gebäck-Geschichte und -Gegenwart zum Anfassen – auch für die Kleinen: Sie werden von Zwack, dem Zwiebackmännchen, durch die Ausstellung geführt. Stationen sind das Gründerzimmer, die Zwiebackproduktion mit dampfendem Ofen und eine begehbare Brandt-Markenzwieback-Schachtel.

Unmittelbar da, wo einst die Stollwerck-Fabrik Pralinen und Schokoladen herstellte, können Besucher sich heute in die Geheimnisse der Süßigkeiten einweihen lassen. Das Schokoladenmuseum Köln, das mit über 11 Millionen Besuchern zu den besucherstärksten Museen deutschlandweit gehört, gewährt umfassenden Einblick in Geschichte und Gegenwart der Schokolade und des Kakaos – und das nun schon seit 20 Jahren. Die museumseigene Schokoladenproduktion steht seit 2006 unter der Regie der Firma Lindt & Sprüngli, die weltweit als führend im Segment der Premiumschokoladen anerkannt ist.

In der Vorweihnachtszeit kommen in vielen Haushalten Aachener Printen auf den Kaffeetisch – in der Kaiserstadt selbst werden sie das ganze Jahr über gegessen. Auf der Themenführung „Printen, Schoko & Wein“ lernen Gruppen die Stadtgeschichte Aachens sowie die bekannteste kulinarische Spezialität näher kennen. Egal ob hart, weich, mit Kräutern, Schokolade oder Nüssen: In der 1688 gegründeten Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz sind alle Versionen erhältlich, inzwischen auch online.

Marzipan und Konfitüre haben die Firma Zentis bekannt gemacht, die seit 1893 in Aachen produziert.

Deutschlands Puddinghauptstadt liegt im Teutoburger Wald: Auf der Gruppentour „Rund um den Pudding“ entdecken die Teilnehmer Bielefelder Sehenswürdigkeiten und den Nahrungsmittelkonzern Dr. Oetker. Nach einer Stadtrundfahrt und einem typisch westfälischen Mittagessen geht es weiter in die Dr. Oetker Welt, in der der Weg eines Produkts von den Rohstoffen bis zur fertigen Ware demonstriert wird.

Foto : (c) ats / A. Herrmann

In Dortmund gibt es eine ganz besondere Ausstellung: Das Flipper-Museum Ruhr zeigt Ausstellungsstücke, die nicht nur zum Anschauen gedacht sind. Zwei Mal pro Monat dürfen Besucher an den Spielautomaten die Kugeln flitzen lassen. Das älteste Spielgerät stammt aus dem Jahr 1953. Ein weiteres Highlight ist ein Flipper im „Kiss“-Design von 1978, der von den bleich geschminkten Hard Rockern persönlich getestet worden ist.

Insgesamt rund 20 Automaten hat der Verein „FlipperMuseum Ruhr“ gesammelt und in Stand gesetzt. Mit dem Museum will der Verein mehr Menschen für das Flipperspiel begeistern und diese Spielkultur auch in Zeiten von Computer– und Handy-Spielen bewahren.

www.flippermuseum-ruhr.de

3. bis 6. Juni 2021 – Areal Ruhrstadion Bochum

Ruhr Games – das größte internationale Sport- & Kulturfestival!
Im Herzen Europas und mitten im Ruhrgebiet schaffen die Ruhr Games eine außergewöhnliche und moderne Plattform für Jugendliche. Die Ruhr Games inszenieren, zelebrieren und kombinieren Nachwuchsleistungssport mit urbanen Kulturhighlights und setzen neue Maßstäbe für Newcomer, Internationale Stars & Talente.
Alles an einem Ort – alles zum freien Eintritt!

Raus aus der Halle rein in die Urbanität der Metropole ruhr

SPORT: Top Talente & Hoffnungsträger für die kommenden Olympischen Spiele machen gemeinsam mit Int. Sportstars die Ruhr Games zum größten Sportfestival Europas. 5.600 Nachwuchsathletinnen und -athleten kämpfen bei 240 international & hochklassig besetzen Wettkämpfen um Gold, Silber und Bronze.

Ob Vorrunde oder Finale…ob Ringen oder Skateboard – alle Highlights finden im Wechsel auf einem kompakten Areal am Ruhrstadion statt. Die wichtigsten Protagonisten – die Sportlerinnen & Sportler – stehen dabei im absoluten Fokus.

Neben der Vielzahl an hochkarätigen Wettkämpfen & Contests haben alle Besuchenden die Möglichkeit bei offenen Turniere, Sportshows und Workshops selbst aktiv zu werden – ihr Talent zu zeigen oder etwas ganz neues auszuprobieren.

KULTUR: wir inszenieren und zelebrieren urbane Kunst und Kultur mitten im Ruhrgebiet. Das urban Culture Programm der Ruhr Games steht ganz im Zeichen neuer Kunstformen: Street Art, Digitale Künste, Tape Art, Art-Battle, Free Flows und Workshops bieten eine vielfältige Plattform zum kulturellen Austausch. Das Publikum ist eingeladen, internationale und hochaktuelle Kultur zu erfahren und aktiv mitzugestalten.

Cro, Clueso, Jan Delay, Lena, Bosse uvm….waren schon da! Zum Auftakt- und Abschluss entwickeln die Ruhr Games eine einmalige Open Air Show im Ruhrstadion. An den Abenden dazwischen (Fr.&Sa.) verwandeln sich Sportflächen zu Party Locations.

Die Ruhr Games bringen DJ Performances, Urban Dance Battles, visuelle Kunstproduktionen, Augmented Reality & Graffiti an vier intensiven Tagen in Bochum zusammen. Für Künstler & Kreative eine innovative Plattform und für die jungen Gäste ein Ort für Inspiration, Diskussion & Austausch.

Finanziert werden die Ruhr Games vom Regionalverband Ruhr und dem NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport. Strategischer Partner ist der Landessportbund NRW. Weitere Details zum Programm werden im Frühjahr 2021 bekannt gegeben.

International

Junge Menschen aus aller Welt feiern sportliche und kulturelle Vielfalt, tauschen sich aus und teilen ihre Leidenschaft für Bewegung.

Veranstalter: Regionalverband Ruhr

Förderer: Die Landesregierung NRW

Foto: © Dennis Scholz

Bis zum 15. Januar 2017 drehte sich in der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen alles um Micky Maus, Donald Duck und andere Bewohner von Entenhausen.  Die auf der ganzen Welt berühmten Figuren wurden von den Zeichnern Floyd Gottfredson, Al Taliaferro und Carl Barks entworfen. Sie riefen Micky und seine Freunde ins Leben und gelten  als Gründerväter von Entenhausen.                                                                                                                                                            Neben den drei Altmeistern sind außerdem auch Werke aktueller Zeichner zu sehen.

Heute sind die beiden deutschen Zeichner Ulrich Schröder und Jan Gulbransson  sowie der Amerikaner Don Rosa für den Fortgang der Geschichten verantwortlich.

Die Ausstellung war eine der umfangreichsten bisher gezeigten Präsentationen zu Donald, Micky und ihren Zeichnern. Sie zeigt originale Zeichnungen, Drucke und dreidimensionale Exponate. Teile der Sammlung waren zuvor noch nie öffentlich zu sehen.

pwk

Foto:  © Carl Barks, Courtesy Sammlung Reichelt und Brockmann Mannheim

Das neue Angebot steht neben einem nachgebauten Cockpit eines Airbus A 320

Die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund bekommt mit dem Flugtower Simulator eine neue und europaweit einzigartige Attraktion. An ihm können Besucher die Arbeit eines Fluglotsen realistisch nachempfinden. Mehrere Monitore, Radarüberwachung und das Sichtfeld des Fluglotsen in Form einer Leinwand geben Einblicke in diesen verantwortungsvollen Beruf.

Neben dem Fluglotsen-Job am Boden können Besucher auch die Arbeit in der Luft kennenlernen: Der Flugtower-Simulator soll gleich neben dem Flugsimulator aufgebaut werden, an dem Museumsgäste sich bereits jetzt ins nachgebaute Cockpit eines Airbus A 320 setzen und sich als Flugzeugpiloten versuchen können.

Die Beziehung zwischen Mensch und Maschine steht seit November im Mittelpunkt der Schau „Die Roboter“, die bis 25. September 2016 zu sehen ist. Von den ersten Steinwerkzeugen über mechanische Puppen bis hin zu Hightech-Prothesen reichen die mehr als 200 Objekte. Es geht um kuriose Erfindungen, richtungsweisende Techniken und revolutionäre Ideen.

 

www.dasa-dortmund.de

 

Foto : © DASA

Nach insgesamt drei Jahren Reifezeit hat der erste Höhlenwhisky Deutschlands die Dechenhöhle in Iserlohn verlassen. Im Mai 2011 war das Fass in die Dechenhöhle gebracht worden, wo es bei permanenten 10 Grad Celsius und fast 100 Prozent Luftfeuchte bis jetzt gereift ist. Unter den gleichbleibenden klimatischen Bedingungen einer Tropfsteinhöhle können sich typische Whisky-Aromen besonders langsam entwickeln – was sich für Kenner im Geschmack niederschlagen soll.
Jetzt ist das Fass aus der Höhle gehoben und zurück in die Märkische Spezialitäten Brennerei gebracht worden. Der Inhalt ist sehr begehrt: Der erste Höhlenwhisky ist schon seit mehr als anderthalb Jahren ausverkauft.

Das nächste Fass mit Höhlenwhisky wird im Juli 2014 gehoben, ein drittes verlässt im Juni 2016 die Höhle. Letzteres ist noch nicht ausverkauft. Interessierte können den seltenen Tropfen bei der Märkischen Spezialitäten Brennerei reservieren. Eine Flasche „Thronje von Hagen“ kostet 53,50 Euro.

Foto : (c) Dechenhöhle Iserlohn