Thema: Lebensart@NRW


Die Ruhr Games gehen in die zweite Runde: Vom 15. bis 18. Juni 2017 stehen Action-Sport, olympische Disziplinen und ganz viel Live-Musik umsonst und draußen auf dem Programm. In insgesamt rund 100 Wettkämpfen gehen jugendliche Sportler aus ganz Europa an den Start. Neu an den Ruhr Games 2017 ist die Konzentration auf drei Standorte mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Es gibt Actionsport und Festival in Dortmund, internationale Wettkämpfe in Hagen sowie Europäische Jugendbegegnung in Hamm.

Wie schon bei der Premiere 2015 ist der Eintritt zu allen Veranstaltungen frei. Zusätzlich soll es im Vorfeld Veranstaltungen in Kamen, Lünen und Unna geben. Finanziert werden die Ruhr Games vom Regionalverband Ruhr und dem NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport. Strategischer Partner ist der Landessportbund NRW. Weitere Details zum Programm werden im Frühjahr 2017 bekannt gegeben.

Silke Dames

Foto : © Dennis Scholz

In Bochum feiert eine neue Eisbahn Premiere: Am 10. Dezember 2016 eröffnet in der Jahrhunderthalle erstmals der EisSalon Ruhr. Auf 1.350 Quadratmetern können Schlittschuhläufer in dem Industriedenkmal ihre Runden drehen, sich im Eisstockschießen messen oder After-Work-Partys feiern. Bis zum 30. Dezember ist die neue Indoor-Eislaufbahn geöffnet.

Vom 3. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017 verwandelt sich auch das Wasserbecken im ehemaligen Druckmaschinengleis auf der Essener Kokerei Zollverein in eine Eisbahn. Nach Einbruch der Dunkelheit lässt eine Lichtinstallation die Unesco-Welterbestätte farbig leuchten.

Silke Dames / NRW Touristik

Foto : © Diessenbacher

Bis zum 15. Januar 2017 dreht sich in der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen alles um Micky Maus, Donald Duck und andere Bewohner von Entenhausen.  Die auf der ganzen Welt berühmten Figuren wurden von den Zeichnern Floyd Gottfredson, Al Taliaferro und Carl Barks entworfen. Sie riefen Micky und seine Freunde ins Leben und gelten  als Gründerväter von Entenhausen.                                                                                                                                                            Neben den drei Altmeistern sind außerdem auch Werke aktueller Zeichner zu sehen.

Heute sind die beiden deutschen Zeichner Ulrich Schröder und Jan Gulbransson  sowie der Amerikaner Don Rosa für den Fortgang der Geschichten verantwortlich.

Die Ausstellung ist eine der umfangreichsten bisher gezeigten Präsentationen zu Donald, Micky und ihren Zeichnern. Sie zeigt originale Zeichnungen, Drucke und dreidimensionale Exponate. Teile der Sammlung waren zuvor noch nie öffentlich zu sehen.

pwk

Foto:  © Carl Barks, Courtesy Sammlung Reichelt und Brockmann Mannheim

Der Eifelsteig durchquert Moorlandschaften, Wälder, Flusstäler und führt sogar an Stauseen vorbei.

Wanderer haben den Eifelsteig zum schönsten Wanderweg Deutschlands gewählt. Die Zeitschrift „Wandermagazin“ hatte bundesweit zwischen fünf Fernwanderwegen abstimmen lassen. Ergebnis: Rund 53 Prozent von insgesamt etwa 17.000 Stimmen entfielen auf den 313 Kilometer langen Weg, der von Aachen in Nordrhein-Westfalen bis nach Trier verläuft.

Eine unabhängige Jury der Zeitschrift hatte neben dem Eifelsteig den Goldsteig, den Neckarsteig, den Oberlausitzer Bergweg sowie den ebenfalls teilweise durch NRW verlaufenden Lahnwanderweg nominiert. Letzterer belegt nach dem Goldsteig Platz drei. 16.800 Wanderer, Leser und Internetnutzer nahmen von Januar bis Juni 2015 an der Wahl teil. In der Kategorie Tagestouren, in der zehn kürzere Wege zur Wahl standen, erhielt der ebenfalls in der Eifel verlaufende Traumpfad Pyrmonter Felsensteig die meisten Stimmen.

Der Eifelsteig, einer der „Top Trails of Germany“, führt auf seinen 15 Etappen mit Längen von 14 bis 29 Kilometern durch Täler und über Hochebenen, Bergkuppen und durch tiefe Wälder. Auf seinem abwechslungsreichen und naturbelassenen Weg durchquert er einzigartige Naturräume, darunter in NRW die Moorlandschaft des Hohen Venn, das einsame Rurtal und die mächtigen Stauseen der Nordeifel.

www.eifelsteig.de | www.wandermagazin.de

 

Foto : © Nationalparkforstamt Eifel

Das neue Angebot steht neben einem nachgebauten Cockpit eines Airbus A 320

Die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund bekommt mit dem Flugtower Simulator eine neue und europaweit einzigartige Attraktion. An ihm können Besucher die Arbeit eines Fluglotsen realistisch nachempfinden. Mehrere Monitore, Radarüberwachung und das Sichtfeld des Fluglotsen in Form einer Leinwand geben Einblicke in diesen verantwortungsvollen Beruf.

Neben dem Fluglotsen-Job am Boden können Besucher auch die Arbeit in der Luft kennenlernen: Der Flugtower-Simulator soll gleich neben dem Flugsimulator aufgebaut werden, an dem Museumsgäste sich bereits jetzt ins nachgebaute Cockpit eines Airbus A 320 setzen und sich als Flugzeugpiloten versuchen können.

Die Beziehung zwischen Mensch und Maschine steht seit November im Mittelpunkt der Schau „Die Roboter“, die bis 25. September 2016 zu sehen ist. Von den ersten Steinwerkzeugen über mechanische Puppen bis hin zu Hightech-Prothesen reichen die mehr als 200 Objekte. Es geht um kuriose Erfindungen, richtungsweisende Techniken und revolutionäre Ideen.

 

www.dasa-dortmund.de

 

Foto : © DASA

Wo in Düsseldorf ist der Punk der 1970er Jahre entstanden oder was hat es mit „Little Tokyo“ auf sich? Antworten auf diese und weitere Fragen liefern neue Mitgeh-Touren, die ab sofort zwei Mal monatlich durch die Rheinmetropole führen. An jedem ersten und dritten Samstag im Monat findet einer der Stadtrundgänge statt, die bisher nur als Sonderführungen für Gruppen buchbar waren.Insgesamt zehn verschiedene Thementouren stehen 2016 auf dem Programm

So können Geschichts-Fans etwa die mächtigen Ruinen der Kaiserpfalz besichtigen, die Kaiser Friedrich Barbarossa im 12. Jahrhundert erbauen ließ und in Begleitung eines Gästeführers durch die mittelalterichen Gassen im historischen Kaiserswerth streifen.

Die Mitgehtour „Sushi, Sake & Co.“ wiederum lädt in das bunte und lebhafte japanische Viertel rund um die Immermannstraße ein. Die Tour „We love Music“ zeigt im Juni die einflussreiche Musiktradition Düsseldorfs auf und erzählt von den Wurzeln Kraftwerks und den Toten Hosen.

Die deutschsprachigen Führungen dauern jeweils 90 Minuten. Erwachsene zahlen 12 Euro, Kinder zwischen sechs und 13 Jahren sechs Euro.

www.duesseldorf-tourismus.de

Foto : © Oliver Franke/Tourismus NRW e.V.

Traditionsreich reisen mit Schwebebahn, Ausflugsschiff und historischer Dampflok

Wuppertaler Schwebebahn: Schweben wie ein Kaiser

In der Wuppertaler Schwebebahn, dem berühmtesten Wahrzeichen der Stadt, schweben Fahrgäste in acht bis zwölf Metern von Bahnhof zu Bahnhof. Einen authentischen Eindruck der Betriebsanfangsjahre bekommen Passagiere bei einer Fahrt in der „schwebenden guten Stube Wuppertals“. In dem Nachbau des nostalgischen Kaiserwagens fühlen die Fahrgäste sich wie Kaiser Wilhelm II. und seine Frau, die im Jahr 1900 auf Probefahrt gingen.

www.schwebebahn.de

Die Dampflok aus dem Bergischen

Unter dem Motto „Zugkraft trifft Landschaft“ genießen Passagiere auf einer Fahrt mit der Dampflokomotive „Waldbröl“ Ausblicke in die idyllische bergische Landschaft. In historischen Plattformwagen geht die Fahrt quer durch den Naturpark Bergisches Land, vorbei an Wäldern, Wiesen, alten Steinbrechern und historischer Industrie. Die Fahrten werden zwischen Ende April und Ende Oktober an angekündigten Sonntagen angeboten.

www.loewendampf.de

Bochum: Geschichte zum Anfassen im größten Eisenbahnmuseum Deutschlands

Auf rund 46.000 Quadratmetern stellt das Bochumer Eisenbahnmuseum mehr als 120 Schienenfahrzeuge aus. Von der nostalgischen Dampflokomotive bis zum markanten Güterwagen bekommen Besucher hier authentische Einblicke in mehr als 150 Jahre Eisenbahngeschichte. Bei regelmäßigen Themenfahrten haben Besucher auch Gelegenheit, einzusteigen und mitzufahren. In nostalgischen Zügen geht es dann zu historischen Stätten wie Zechen und Stahlwerken.

www.eisenbahnmuseum-bochum.de

Lokschuppen Erkrath: Zurück ins 19. Jahrhundert

Zwischen 1843 und 1886 beherbergte der Lokschuppen Erkrath die Züge der Bergisch-Märkischen Eisenbahn. Heute stellt hier ein Museum historische Fahrzeuge wie Dampfspeicher– und Diesellokomotiven aus. Zeichnungen, Fotos und Exponate erzählen zudem viel Wissenswertes über die Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Elberfeld. Das Museum ist sonntags geöffnet und wird an anderen Tagen für kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen und Konzerte genutzt.

www.lokschuppen-hochdahl.de

Unterwegs mit der niederrheinischen Selfkantbahn

Rund um Geilenkirchen am Niederrhein fuhr zwischen 1900 und 1971 die Selfkantbahn mit ihren etwas schmaler gebauten Zügen. Eine 5,5 Kilometer lange Strecke ist heute für nostalgische Ausflugsfahrten mit Originalfahrzeugen erhalten. Zwischen Bahnhof Schierwaldenrath in Gangelt und Bahnhof Gillrath in Geilenkirchen fahren die Dampfzüge von Ostern bis Ende September an jedem Sonn– und Feiertag. Besucher können außerdem in der Werkstatt, im Lokomotivschuppen und in der Wagenhalle interessante Einblicke in den historischen Eisenbahnbetrieb gewinnen.

www.selfkantbahn.de

Duisburg: Eintauchen in die Geschichte der Binnenschifffahrt

Von der Steinzeit bis zur Gegenwart, vom Einbaum bis zum modernen Schiff beleuchtet das Duisburger Binnenschifffahrtsmuseum die gesamte Geschichte der Schifffahrt. Highlights der Ausstellung sind die „Tjalk Goede Verwachting“, ein Lastensegler von 1930, und der begehbare Nachbau eines Binnenschiffs, das unter dem Namen „Hermann“ als Spielschiff für Kinder dient. Besucher erfahren in der Ausstellung außerdem viel über den Arbeits– und Lebensalltag der Schiffer und ihrer Familien.

www.binnenschifffahrtsmuseum.de

Ruhrtalbahn: Eine Zeitreise mit Dampflok und Schienenbus

Von Frühjahr bis Herbst rollen die Züge der Ruhrtalbahn an der Ruhr entlang. In den Originalfahrzeugen des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen fühlen Passagiere sich wie auf einer Zeitreise in die 1950er und 60er Jahre: Die Schaffner tragen Abreißblöcke und in den Wagenklassen 1 bis 4 gibt es einfachen bis gehobenen Komfort. An Frei-, Sonn– und Feiertagen verkehren die Züge auf der Linie Ruhrtal zwischen Bochum und Hagen und am ersten Sonntag im Monat auf der Bahnstrecke „Teckel“ zwischen Herdecke und der Kluterthöhle in Ennepetal. Auf allen Linien geben touristische Ansagen Einblicke in die Region und ihre Geschichte.

www.ruhrtalbahn.de

Foto : © Markus Kaiser / Eisenbahnnostalgie.de

In freier Natur lassen sich Flamingos, Wisente oder Wildpferde entdecken

NRW ist in weiten Teilen grün: Die zahlreichen Naturparks nehmen inzwischen rund 40 Prozent der Landesfläche ein. Weit über ein Viertel des Landes ist von Wald und Wasser bedeckt. Nordrhein-Westfalens erster Naturpark und zugleich erstes Wildnis Gebiet ist das Siebengebirge bei Bonn. Nordrhein-Westfalens erster und bislang einziger Nationalpark ist der Nationalpark Eifel, dessen Gebiet sukzessive in den ursprünglichen Buchen-Urwald zurückverwandelt wird. Inzwischen haben sich zahlreiche bedrohte Tiere dort wieder angesiedelt, darunter Wildkatze, Biber und Schwarzstörche. Wer mehr über die Natur hier erfahren möchte, schließt sich am besten einer Ranger-Tour an. Ähnliche Touren gibt es auch in Südwestfalen.

www.nationalpark-eifel.de | www.wald-und-holz.nrw.de

Wisente

Am Rothaarsteig leben die einzigen frei lebenden Wisente Westeuropas. Mit sehr viel Glück sind sie auch für Besucher zu entdecken. Weitaus größer ist die Chance auf Wisente jedoch in der „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“, wo eine kleine Gruppe Wisente in einem rund 20 Hektar großen naturbelassenen Areal umherstreift.

www.wisent-welt.de

Dülmener Wildpferde

Die Dülmener Wildpferde sind die einzige noch auf dem europäischen Kontinent lebende Wildpferde-Herde und weitgehend sich selbst überlassen. Highlight für Touristen wie Einheimische ist jedes Jahr am letzten Samstag im Mai der große Wildpferdefang im Merfelder Bruch, bei dem einjährige Hengste von Fängern mit bloßen Händen eingefangen werden. Einmal gestellt, werden sie versteigert oder verlost und gezähmt, um später Kutschen zu ziehen oder Ausritte zu machen.

www.duelmen-marketing.de

Flamingos

Im münsterländischen Zwillbrock ist die nördlichste Flamingo-Brutkolonie Europas beheimatet. Von März bis Juli und bei erfolgreicher Brut bis in den September hinein sind die exotischen Vögel hier zu beobachten, bevor sie sich wieder auf den Weg in ihr Winterquartier in den Niederlanden machen. Radfahrer können den Besuch bei den Tieren mit einer Tour über die 450 Kilometer lange Flamingo-Route kombinieren, die direkt an den Tieren vorbeiführt.

www.bszwillbrock.de | www.flamingoroute.com

Störche im Moor

Am Großen Torfmoor, dem größten noch verbliebenen Moorgebiet Nordrhein-Westfalens, hat sich unter anderem der Storch niedergelassen. Besonders groß ist die Chance, eines der seltenen Exemplare zu sehen, im Juni, wenn die Störche auf Froschfang sind. Wer das Moor in Lübbecke und Hille an sich erkunden will, nimmt am besten den drei Kilometer langen Moor-Erlebnis-Pfad, der auch mit Kinderwagen und Rollstuhl befahrbar ist. Eine weitere Möglichkeit, Störche zu beobachten gibt es auch am Niederrhein.

www.minden-luebbecke.de

Eiszeitliches Wildgehege

Im Neandertal haben es Tierbeobachter leicht: In einem Wildgehege sind hier Tiere zu sehen, die bereits in der Eiszeit vorkamen — vom urtümlichen Auerochsen, über Wisente bis hin zu Tarpanen. Ein Besuch des Geheges lässt sich bestens mit einem Besuch im Neanderthal-Museum verbinden, das die Frühgeschichte der Menschheit erzählt und viele Möglichkeiten zum Ausprobieren und Mitmachen bietet.

www.wildgehege-neandertal.de | www.neanderthal.de

Schmetterlinge

Die Hannoverschen Klippen bei Beverungen sind ein Schmetterlingsparadies. Rund 500 Arten wurden hier bereits nachgewiesen, darunter etliche Tiere, die eigentlich wärmere Gegenden wie etwa den Mittelmeerraum bevorzugen. Auf den durch die Sonne aufgeheizten Felsen an der Weser lassen sie sich aber gerne nieder. Einen besonders guten Blick über das Gebiet bietet der Weser-Skywalk, der in 80 Metern Höhe über dem Wesertal thront.

www.kulturland.org

Wilde Narzissentäler

Jedes Jahr im Frühjahr verwandeln Millionen wilder Narzissen die Täler an Olef, Perlenbach und Fuhrtsbach in der Eifel in ein leuchtendgelbes Blütenmeer, das es so in Deutschland sonst nur noch im Hunsrück gibt. Wanderer können die Narzissenroute nehmen, die auf einem knapp zwölf Kilometer langen Rundweg von Monschau aus durch die Narzissenwiesen führt.

www.eifel.info

Ginster

Zwischen Mai und Juli taucht der Ginster, das sogenannte Eifel-Gold, die Eifel in ein leuchtendes Gelb. Besonders viele Ginstersträuche finden sich auf der Dreiborner Hochfläche, die am Eifelsteig liegt, dem Wanderweg, der über 313 Kilometer von Aachen-Kornelimünster nach Trier führt.

www.eifel.info

Orchideen

Wilde Orchideen haben sich in einem alten, offen gelassenen Steinbruch bei Aachen angesiedelt. Zu entdecken sind die bunten Blumen besonders gut während einer Tour auf der 16 Kilometer langen Kupferroute, die durch das Aachener Umland führt. Einzigartig sind auch die von Mai bis August blühenden goldgelben Galmeiveilchen am Wegesrand, die nur in den dortigen Erzfeldern zu finden sind.

www.stolberg-kupferroute.de

Heideblüte

Heidegebiete sind nicht nur wichtige Naturräume für viele, auch bedrohte, Tierarten. Während der Blüte zwischen Juli und September sehen sie auch toll aus. Unter anderem blüht die Heide im Zwillbrocker Venn, im Großen Torfmoor in Lübbecke und Hille sowie in der Wahner Heide bei Köln.

www.wahnerheide.net

Externsteine

Die Externsteine gehören zu den beeindruckendsten Naturdenkmälern Deutschlands. Um die schroffe Felsformation ranken sich zahllose Geschichten und Mythen. Über zwei Treppen erreichen Besucher die Gipfel der Felsen, die einen beeindruckenden Blick auf den Teutoburger Wald bieten.

www.externsteine.de

Rhein mit Drachenfels

Der Rhein zieht bereits seit Jahrhunderten Romantiker, Maler und Touristen an. Besonders idyllisch ist der Abschnitt bei Königswinter, über dem der sagenumwobene Drachenfels thront. Von seinem Gipfel aus lassen sich Rheintal und Siebengebirge weit überblicken. Hoch geht es entweder zu Fuß oder mit der traditionellen Zahnradbahn. Den Rhein von Bonn bis Wiesbaden können Wanderer auf dem 320 Kilometer langen Rheinsteig erkunden. Radler nehmen den 1.320 Kilometer langen Rheinradweg, der von der Quelle bis zur Mündung führt.

www.siebengebirge.com | www.rheinsteig.de | www.rheinradweg.eu

Sternenpark

Im Nationalpark Eifel ist auch der Himmel noch so zu sehen, wie er ist. Weil man hier so viele Sterne wie sonst nur noch selten entdecken kann, darf sich der Nationalpark seit 2014 offiziell Sternenpark nennen. Besucher können hier selbst die Milchstraße mit bloßen Augen erkennen. Romantiker sollten sich schon mal den August vormerken, denn dann lohnt sich ein Besuch im Sternenpark besonders: Rund um die Monatsmitte sind üblicherweise die meisten Sternschnuppen zu sehen.

www.nationalpark-eifel.de

Industriewald Ruhrgebiet

Im Ruhrgebiet, auf industriellem Brachgelände, entsteht gerade wieder Wildnis, in der sich Tiere und Pflanzen so ausbreiten dürfen, wie sie wollen. Viele der neu entstehenden Industriewälder sind sogar artenreicher als natürliche Wälder. Besucher können den neuen Wald auch in Führungen erforschen, beispielsweise auf dem Gelände der ehemaligen Zeche „Rheinelbe“ in Gelsenkirchen.

www.lwl.org

Foto : © Biologische Station Zwillbrock, Hubert Stroetmann

300 Jahre Duisburger Hafen, 50 Jahre Art Cologne, 20 Jahre Kulturfestival Kloster Dalheim, 10 Jahre Deutscher Käsemarkt

Nordrhein-Westfalen feiert Geburtstag: Am 23. August 2016 wird das bevölkerungsreichste Bundesland 70 Jahre alt. Vom 26. bis 28. August 2016 wird dieser Anlass in Düsseldorf groß gefeiert.

In der ganzen Stadt sind Aktionen geplant

(www.duesseldorf.de).

Auch viele Sehenswürdigkeiten, Museen  und Ausflugsziele in anderen Regionen des Landes feiern im nächsten Jahr runde Geburtstage. Ein Überblick über die touristischen Highlights 2016 in NRW:

Große Jubiläen und runde Geburtstage

300 Jahre Duisburger Hafen
Drei Jahrhunderte ist es her, dass in Duisburg, wo Rhein und Ruhr zusammentreffen, die ersten Güter umgeschlagen und der Hafen gegründet wurde. Inzwischen gilt er als der größte Binnenhafen der Welt, der aber auch als Ausflugsziel interessant ist. Unter dem Motto „Nah und Fern“ widmen sich die Duisburger Akzente 2016 dem Ruhrorter Hafen, dessen Bau vor 300 Jahren beschlossen wurde. Das Jubiläum bietet dem spartenübergreifenden Festival vom 26. Februar bis 13. März 2016 zahlreiche Ansatzpunkte zu wirtschafts-, heimat– und sozialgeschichtlichen Rückblicken und Debatten. Das Hafenbecken, Lagerflächen und Anleger sollen in die Veranstaltungen miteinbezogen werden. Auch das Programm des Ruhrorter Hafenfestes im Juni soll sich um das Jubiläum drehen.

www.duisburger-akzente.dewww.ruhrorter-hafenfest.de/ | www.ruhr-tourismus.de

50 Jahre Art Cologne

Die älteste Kunstmesse der Welt besteht seit einem halben Jahrhundert: Die 50. Art Cologne präsentiert vom 14. bis 17. April 2016 Highlights aus dem weiten Spektrum der bildenden Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Kunstinteressierte können die herausragenden Meisterwerke nicht nur betrachten, sondern auch erwerben. Begleitet wird die Kölner Messe von exquisiten Ausstellungen und Veranstaltungen im gesamten Rheinland.

http://www.artcologne.de

40 Jahre Museum Ludwig

Die Sammlung des Kölner Museums Ludwig beinhaltet die wichtigsten Positionen der Moderne vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Am 5. Februar 1976 unterzeichneten das Ehepaar Ludwig und die Stadt Köln einen Schenkungsvertrag: 350 Werke moderner Kunst stiftete das Sammlerpaar, im Gegenzug ließ die Stadt ein eigenes Museum bauen, das 1986 eröffnet wurde. Zum Geburtstag ist eine Ausstellung geplant: „Wir nennen es Ludwig“ ist vom 27. August 2016 bis 8. Januar 2017 zu sehen.

www.museum-ludwig.de

30 Jahre Rhein in Flammen

Feuerwerksspektakel auf und am Wasser: Zwischen Mai und September werden an verschiedenen Abschnitten des Mittelrheins Feuerwerke gezündet, die den Fluss und seine Ufer im Dunkeln leuchten lassen. Am 7. Mai 2016 steht der Rhein-Abschnitt zwischen Bonn und Linz im Mittelpunkt der Reihe „Rhein in Flammen“. 1.500 rotleuchtende Bengalfackeln brennen dann an den Ufern des Flusses und Sehenswürdigkeiten wie der Rolandsbogen, der Drachenfels oder der Petersberg werden beleuchtet. Rund 60 illuminierte Schiffe sind auf dem Rhein unterwegs und an den Ufern werden an verschiedenen Standorten Uferfeste gefeiert.

www.rhein-in-flammen.com

Kloster Dalheim: 20 Jahre Kulturfestival und 15 Jahre Klostermarkt

In der Jubiläumsspielzeit vom 29. Juli bis 21. August 2016 wird das Festival im Kloster Dalheim bei Paderborn interaktiv: Bei der Mitmach-Oper „Der Liebeswahn“, die an wechselnden Orten auf dem Klostergelände spielt, werden Besucher selbst Teil des Geschehens. Weitere Programmpunkte sind eine siebenteilige Konzertreihe, eine Lesung mit Musik und ein Picknick-Konzert im Klostergarten.

www.dalheimer-sommer.de

Europas größter Klostermarkt feiert 15. Geburtstag: Am 27. und 28. August 2016 kommen Ordensbrüder und –schwestern aus rund 40 Abteien, Stiften und Klöstern in Österreich, Tschechien, Weißrussland und dem gesamten Bundesgebiet ins westfälische Dalheim, um auf dem weitläufigen Klostergelände ihre Waren anzubieten. Europäische und prominente deutsche Standorte sind ebenso vertreten wie die Ordensgemeinschaften aus der Region. Sie alle zeigen dort, was in ihren Küchen, Kellern und Werkstätten an Produkten entsteht.

www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org

15 Jahre Skihalle Neuss

Die Jever Fun Skihalle Neuss feiert ihren Geburtstag am 9. Januar 2016 mit einer großen Party.  Seit 15 Jahren bietet sie Anfängern und geübten Fahrern Hänge nach Maß sowie einen Funpark für Free-Skier. Zwei Schlepplifte und ein Vierer-Sessellift sorgen für eine Skigebiets-Atmosphäre fast wie unter freiem Himmel.

www.allrounder.de/skihalle/events.html

10 Jahre Westfalen Culinarium und Deutscher Käsemarkt

Gleich vier Museen informieren auf der Museumsmeile in Nieheim über die kulinarischen Genüsse Westfalens: Am 20. März 2016 starten Westfälisches Bier– und Schnapsmuseum, Westfälisches Brotmuseum, Deutsches Käsemuseum und Westfälisches Schinkenmuseum in die Jubiläums-Saison. Geplant sind neben einer Sonderausstellung zur Historie, die im Deutschen Käsemuseum gezeigt wird, immer wieder kleinere Aktionen für die Besucher während der Saison.

www.westfalen-culinarium.de

Auf dem 10. Deutschen Käsemarkt bieten vom 2. bis 4. September 2016 Käsereien aus dem In– und Ausland ihre handgemachten Spezialitäten im historischen Ortskern des Käsestadt Nieheim an. Vermutlich schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Nieheimer Käse zumeist von kleinen landwirtschaftlichen Betrieben aus Magermilch hergestellt. Heute wird der kleine, runde Käse mit würzigem Geschmack in zwei Familienbetrieben produziert. Zum Jubiläum plant die längste Käsetheke der Welt kleine Überraschungen für die Besucher.

www.nieheim.de | www.kaesemuseum.de

Besondere Ausstellungen

American Pop Art in Oberhausen

Vom 24. Januar bis 16. Mai 2016 zeigt die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen unter dem Titel „Meisterwerke massenhaft von Robert Rauschenberg bis Andy Warhol aus der Sammlung Heinz Beck“ Werke der 1960er und 70er Jahre. Die Auswahl verdeutlicht nicht nur das besondere Vorgehen der amerikanischen Pop Art und zentraler Figuren wie Andy Warhol, sondern gibt auch Einblicke in Künstlerfreundschaften und Kunstmarktverhalten.

www.ludwiggalerie.de

Tony Cragg – Retrospektive in Wuppertal

Das Von der Heydt-Museum Wuppertal widmet dem bedeutendsten britischen Bildhauer der Gegenwart Tony Cragg vom 19. April bis 14. August 2016 die erste umfassende Retrospektive. Die Ausstellung gibt auf drei Etagen einen Überblick über das gesamte Schaffen, von Craggs Studienzeit bis zu aktuellen Werken aus dem Jahr 2015. Der Künstler zeigt Skulpturen, Zeichnungen und Druckgrafiken ebenso wie Arbeiten, die bisher noch nie ausgestellt wurden.

Seit den 1970er Jahren lebt und arbeitet der Künstler in Wuppertal, wo seit 2006 eine Auswahl seiner Werke im Skulpturenpark Waldfrieden zu sehen ist.

www.von-der-heydt-museum.de | www.skulpturenpark-waldfrieden.de

Rock und Pop im Pott

Sechs Jahrzehnte Musikgeschichte des Ruhrgebiets stehen ab Anfang Mai 2016 auf dem Programm des Ruhr Museums in Essen. Die Ausstellung verrät, welche Musikhits und Stars bis heute für Tumulte oder kollektive Hysterie sorgten. Bis Februar 2017 können Besucher auf eine Reise durch die Musikszene der Reviers gehen und Genres vom Beat der 1960er über Kraut-, Deutsch– und Folkrock, Hard & Heavy und Punk, die Neue Deutsche Welle, Hip Hop, Techno bis hin zur Weltmusik etwa anhand von Platten, Poster, Instrumente und Bühnenoutfits erkunden.

www.ruhrmuseum.de/sonderausstellungen/vorschau

Kloster Dalheim: Sonderschau zum Auftakt des Reformationsjubiläums

Das im Kloster Dalheim untergebrachte LWL-Landesmuseum für Klosterkultur blickt ab November 2016 schon auf ein Jubiläum des Folgejahres: Zum Auftakt des 500. Reformationsjubiläums zeigt es die Sonderausstellung „Luther. 1917 bis heute“. Beginnend mit der 400-Jahrfeier des Thesenanschlags im Kriegsjahr 1917 folgt die Ausstellung der Auslegung und Wahrnehmung der Lehren Martin Luthers durch 100 Jahre deutsche Geschichte bis in die Gegenwart. Bis November 2017 zeigt die Schau auf rund 900 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Entwicklung einer historischen Person zur Schicksalsfigur der Deutschen.

www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org

Die ganze Welt im Gasometer Oberhausen

Ab 11. März 2016 schwebt eine 20 Meter große Erdkugel im Gasometer. Wunder der Natur“ zeigt eine 20 Meter große Erdkugel, die in dem 100 Meter hohen Luftraum des ehemaligen Gasbehälters schwebt. Projektionen hochaufgelöster Satellitenbilder erwecken die künstliche Erde zum Leben und zeigen den Besuchern den Wechsel von Tag zu Nacht und den Wandel der Jahreszeiten. Eine Fahrt mit dem Panoramaaufzug erlaubt einen Perspektivwechsel: Von oben blicken Besucher auf die Erde wie Astronauten aus dem Weltall.

www.gasometer.de

Museum Folkwang: Thomas Struth

Vom 4. März bis 29. Mai 2016 zeigt das Essener Museum Folkwang rund 35 zum Teil großformatige Fotografien, die Thomas Struth zwischen 2007 und 2015 gemacht hat. Unter dem Titel „Nature and Politics” erzählen die Bilder von ebenso heldenhaften wie verzweifelten Versuchen, die Grenzen des technisch Möglichen zu erweitern und mittels künstlicher Welten die natürliche Wirklichkeit zu überbieten.

www.museum-folkwang.de

Pina Bausch in der Bonner Bundeskunsthalle

Pina Bausch gilt als Pionierin des modernen Tanztheaters und eine der einflussreichsten Choreografinnen des 20. Jahrhunderts. In der Bundeskunsthalle wird ihr Schaffen vom 4. März bis 24. Juli 2016 in Form einer Ausstellung erfahrbar gemacht. Objekte, Installationen, Fotografien und Videos stammen aus den einzigartigen Beständen des Pina Bausch Archivs in Wuppertal. Herzstück der Ausstellung ist ein Nachbau der „Lichtburg“ — eines legendären Proberaums in einem alten Wuppertaler Kino, in dem Pina Bausch den größten Teil ihrer Stücke gemeinsam mit ihren Tänzern entwickelt hat.

www.bundeskunsthalle.de

Open-Air-Ausstellung Emscherkunst

Vom 4. Juni bis 18. September 2016 lenkt diese Open-Air-Ausstellung an den Ufern der Emscher den Blick auf eines der größten Renaturierungsprojekte Europas: den Umbau des Abwasserflusses Emscher hin zu einer natürlichen Flusslandschaft. Unter dem Motto „Entdecke die Kunst“ präsentiert sie mehr als 25 Kunstwerke internationaler Künstler unter freiem Himmel. Zu sehen sind neben neuen Objekten auch beliebte Werke aus den letzten beiden Ausgaben der Emscherkunst, wie die begeh– und bewohnbare Brückenskulptur „Warten auf den Fluss“ der Rotterdamer Künstlergruppe Observatorium.

www.emscherkunst.de

Schlösser für den Staatsgast

Hier die britische Queen und Königin Juliana der Niederlande, dort Fidel Castro und der jugoslawische Präsident Josip Tito– der Umgang mit den prominenten Besuchern, die in den Residenzen der beiden deutschen Staaten empfangen wurden, ist das Thema der Ausstellung „Schlösser für den Staatsgast – Schönhausen und Augustusburg Staatsbesuche im geteilten Deutschland“. Vom 30. Juli bis 1. November 2016 ist sie im Schloss Augustusburg in Brühl zu sehen, das von 1949 bis 1996 als Location für die Staatsempfänge der Bundespräsidenten genutzt wurde. Mit zahlreichen Fotografien, Film– und Tonausschnitten veranschaulicht die Ausstellung die Abläufe der Staatsbesuche in Ost und West. Authentische Objekte – darunter eine Auswahl von Staatsgeschenken oder eine festlich gedeckte Tafel – eröffnen einen ganz besonderen Blick auf Selbstinszenierung und Selbstverständnis der beiden deutschen Staaten.

www.schlossbruehl.de/ausstellung

Dürer und van Gogh in Köln

Das Kölner Wallraf-Richartz-Museum sorgt für besondere Begegnungen: „Von Dürer bis van Gogh – Sammlung Bührle trifft Wallraf“, so lautet der Titel der  Sonderausstellung, bei der mehr als 70 Meisterwerke aus Gotik bis Kubismus in einen Dialog miteinander treten. Vom 23. September 2016 bis 29. Januar 2017 kommen dabei so großartige Meister wie Dürer, Cuyp, Canaletto, Manet, Cézanne, Monet, Pissarro, Gauguin, van Gogh und Picasso in Köln zusammen.

www.wallraf.museum

 

Besondere Events

Größtes E-Bike Festival Europas in Dortmund

Europas größtes E-Bike Festival findet vom 15. bis 17. April 2016 in Dortmund statt. Auf Parcours, bei Wettbewerben und zahlreichen Präsentationen dreht sich alles um das motorisierte Fahrradfahren. Mit dem Festival werde erstmals das vielfältige Spektrum des Themas öffentlich präsentiert, kündigen die Veranstalter an, zu denen unter anderem das Unternehmen Paul Lange/Shimano, der Zweirad-Industrie-Verband und RWE zählen. Auf dem Programm steht unter anderem eine E-Bike-Sternfahrt aus den Ruhrgebietsstädten ins Dortmunder Stadtzentrum, ein E-Bike Hillclimb sowie ein E-Bike Weitsprung-Contest.

ebike-festival.org

Krimifestival „Mord am Hellweg“

Europas größtes internationales Krimifestival geht mit seiner nun schon achten Auflage vom 17. September bis 12. November 2016 in der Hellweg-Region in ca. 25 Städten und Gemeinden wie Unna, Hamm, Dortmund, Ahlen, Fröndenberg oder Schwerte über die Bühne.

www.mordamhellweg.de

Nordeifel — Mordeifel

Vom 7. bis 11. September 2016 sind bekannte Autoren in den elf Städten und Gemeindes des Kreises Euskirchen zu Gast und sorgen an schaurig außergewöhnlichen Orten mit Lesungen und Dinner für Spannung.

www.nordeifel-mordeifel.de

Neue Angebote im Nationalpark Eifel eröffnen

Eine besondere Unterkunft eröffnet mitten im Nationalpark Eifel: Ab 1. Februar 2016 können Gäste direkt auf dem Gelände der einst als NS-Kaderschmiede gedachten Burg Vogelsang übernachten, Buchungen sind bereits ab sofort möglich. Von außen ist das denkmalgeschützte ehemalige Kameradschaftshaus, von dem sich der Name „K 13“ ableitet, kaum verändert. Der Innenbereich wurde jedoch komplett restauriert und saniert. 16 Doppelzimmer, ein Familienzimmer, ein Seminarraum, zwei Aufenthaltsräume in ehemaligen Freisitzen und ein Frühstücksraum bieten Gruppen mit bis zu 35 Personen Platz. Das Haus liegt direkt an den Fernwanderwegen Eifelsteig und Wildnis-Trail.

www.gaestehaus-k13.de

Die 100 Hektar große Anlage der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang, die hoch über der Eifel thront, war nach dem Zweiten Weltkrieg erst britischer, dann belgischer Truppenübungsplatz. Seitdem sie 2006 zivil genutzt wird, verwandelt sie sich unter dem Namen „Vogelsang IP — Internationaler Platz im Nationalpark Eifel“ schrittweise in einen Erinnerungsort, an dem Geschichte aufgearbeitet wird, und zugleich in ein zentrales Ausflugsziel, das Führungen und Vorträge zu Kultur und Natur anbietet. So sollen im Laufe des Jahres 2016 weitere Bereiche eröffnen, darunter eine Dauerausstellung zur Geschichte der NS-Ordensburg und eine große barrierefreie Erlebnisausstellung zu den Besonderheiten der Natur im Nationalpark.

www.vogelsang-ip.de

 

Foto : © LWL/Maria Tillmann

Der Tauch Gasometer im Landschaftspark Duisburg Nord ist um eine Attraktion reicher: Ein Flugzeugrumpf ist im Wasser versenkt worden und kann dort nun von Tauchern besucht werden. Neben der Kabine der Maschine vom Typ ATR 42, ein 50-Sitzer, finden sich bereits ein künstliches Riff, das Wrack einer Motoryacht sowie ein Trabi in dem ehemalige Gasbehälter der Hochofen-Anlage. Mit einer Tiefe von 13 Metern, einem Durchmesser von 45 Metern und einem Fassungsvermögen von 21 Millionen Litern Wasser ist der Gasometer das größte Indoor Tauchcenter Europas.

Foto:  © Thomas Berns