Der Erlebnisaufzug der Burg Altena ist mit dem renommierten German Design Award ausgezeichnet worden. Der Rat für Formgebung hat das Projekt in der Kategorie „Excellent Communications Design – Interior Architecture“ zum Sieger gekürt. Der Erlebnisaufzug verbindet die Altenaer Innenstadt direkt mit der Burg und stellt eine zeit– und kräftesparende Alternative zum rund 20-minütigen Fußweg dar. 90 Meter geht es in den Berg hinein, 80 Meter nach oben. Innerhalb des Tunnels erhalten Besucher in einer 850 Quadratmeter großen Dauerausstellung Einblicke in 900 Jahre Burggeschichte. Dafür lobte die Jury das Projekt: „Sie macht die Geschichte der Burg und ihre Bedeutung für die Region auf einem so spannenden wie unterhaltsamen und mit multimedialer Technik unterstützten Erlebnisparcours für jung und alt erlebbar. Ein bemerkenswertes Gesamtkonzept, das Architektur, Denkmalschutz, Tourismus und Edutainment perfekt zu einer Einheit verbindet.“

Der gemeinsam von Klaus Hollenbeck Architekten, Mathias Lim und Partner sowie expo2508/projekt2508 realisierte Erlebnisaufzug ist im April 2014 eröffnet worden und zählte bereits in den ersten 15 Monaten mehr als 100.000 Besucher. Finanziert wurde das touristische Projekt der Regionale Südwestfalen 2013  zu 90 Prozent aus Fördermitteln der EU und des Landes NRW, die übrigen 10 Prozent teilen sich der Märkische Kreis und der Sponsor Mark-E für die Stadt Altena.

Der Rat für Formgebung geht auf einen Beschluss des ersten Deutschen Bundestages zurück, der für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und die bestmögliche Qualität deutscher Erzeugnisse die Einrichtung eines solchen Gremiums forderte. Heute sind darin über 200 designorientierte deutsche Unternehmen organisiert, die mehr als zwei Millionen Mitarbeiter beschäftigen.

Foto: © DJH Westfalen-Lippe

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