Über 100 Jahre lang wurde im Bergwerk Nuttlar im sauerländischen Bestwig Schiefer abgebaut. Jetzt können Höhlentaucher das Stollenlabyrinth erforschen. Das rund zwölf Kilometer große Tauchparadies erlaubt ein Abtauchen bis in 30 Meter Tiefe. Die Taucher finden dabei unter Tage alles so vor, wie die Bergleute es bei der Stilllegung des Bergwerks 1985 verlassen haben: Unter anderem stehen noch Loren auf ihren Schienen und im Pausenraum hängen  noch die Jacken der Bergleute an der Wand.

Das Tauchbergwerk ist an den Wochenenden jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Sondertermine können unter auch vereinbart werden. Eine Tageskarte kostet 59 Euro.

Das Tauchbergwerk ist aber nicht der einzige ungewöhnliche Ort in NRW, an dem man abtauchen kann. Auch der ehemalige Gasometer im Landschaftspark Duisburg-Nord ist geflutet und für Taucher freigegeben. Das Tauchrevier Gasometer ist das größte Indoor-Tauch- und Ausbildungszentrum Europas. Die Tauchschule bietet sowohl für Anfänger als auch für angehende Tauchlehrer Kurse an. Wer schon tauchen kann, darf aber auch alleine abtauchen.

Foto : (c) Björn Dorstewitz/www.UWPICs-Bjoern.de
www.bergwerktauchen.de | www.tauchrevier-gasometer.de

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