Thema: Lebensart@NRW


Die Ruhr Games gehen in die zweite Runde: Vom 15. bis 18. Juni 2017 stehen Action-Sport, olympische Disziplinen und ganz viel Live-Musik umsonst und draußen auf dem Programm. In insgesamt rund 100 Wettkämpfen gehen jugendliche Sportler aus ganz Europa an den Start. Neu an den Ruhr Games 2017 ist die Konzentration auf drei Standorte mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Es gibt Actionsport und Festival in Dortmund, internationale Wettkämpfe in Hagen sowie Europäische Jugendbegegnung in Hamm.

Wie schon bei der Premiere 2015 ist der Eintritt zu allen Veranstaltungen frei. Zusätzlich soll es im Vorfeld Veranstaltungen in Kamen, Lünen und Unna geben. Finanziert werden die Ruhr Games vom Regionalverband Ruhr und dem NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport. Strategischer Partner ist der Landessportbund NRW. Weitere Details zum Programm werden im Frühjahr 2017 bekannt gegeben.

Silke Dames

Foto : © Dennis Scholz

In Bochum feiert eine neue Eisbahn Premiere: Am 10. Dezember 2016 eröffnet in der Jahrhunderthalle erstmals der EisSalon Ruhr. Auf 1.350 Quadratmetern können Schlittschuhläufer in dem Industriedenkmal ihre Runden drehen, sich im Eisstockschießen messen oder After-Work-Partys feiern. Bis zum 30. Dezember ist die neue Indoor-Eislaufbahn geöffnet.

Vom 3. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017 verwandelt sich auch das Wasserbecken im ehemaligen Druckmaschinengleis auf der Essener Kokerei Zollverein in eine Eisbahn. Nach Einbruch der Dunkelheit lässt eine Lichtinstallation die Unesco-Welterbestätte farbig leuchten.

Silke Dames / NRW Touristik

Foto : © Diessenbacher

Bis zum 15. Januar 2017 dreht sich in der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen alles um Micky Maus, Donald Duck und andere Bewohner von Entenhausen.  Die auf der ganzen Welt berühmten Figuren wurden von den Zeichnern Floyd Gottfredson, Al Taliaferro und Carl Barks entworfen. Sie riefen Micky und seine Freunde ins Leben und gelten  als Gründerväter von Entenhausen.                                                                                                                                                            Neben den drei Altmeistern sind außerdem auch Werke aktueller Zeichner zu sehen.

Heute sind die beiden deutschen Zeichner Ulrich Schröder und Jan Gulbransson  sowie der Amerikaner Don Rosa für den Fortgang der Geschichten verantwortlich.

Die Ausstellung ist eine der umfangreichsten bisher gezeigten Präsentationen zu Donald, Micky und ihren Zeichnern. Sie zeigt originale Zeichnungen, Drucke und dreidimensionale Exponate. Teile der Sammlung waren zuvor noch nie öffentlich zu sehen.

pwk

Foto:  © Carl Barks, Courtesy Sammlung Reichelt und Brockmann Mannheim

Der Eifelsteig durchquert Moorlandschaften, Wälder, Flusstäler und führt sogar an Stauseen vorbei.

Wanderer haben den Eifelsteig zum schönsten Wanderweg Deutschlands gewählt. Die Zeitschrift „Wandermagazin“ hatte bundesweit zwischen fünf Fernwanderwegen abstimmen lassen. Ergebnis: Rund 53 Prozent von insgesamt etwa 17.000 Stimmen entfielen auf den 313 Kilometer langen Weg, der von Aachen in Nordrhein-Westfalen bis nach Trier verläuft.

Eine unabhängige Jury der Zeitschrift hatte neben dem Eifelsteig den Goldsteig, den Neckarsteig, den Oberlausitzer Bergweg sowie den ebenfalls teilweise durch NRW verlaufenden Lahnwanderweg nominiert. Letzterer belegt nach dem Goldsteig Platz drei. 16.800 Wanderer, Leser und Internetnutzer nahmen von Januar bis Juni 2015 an der Wahl teil. In der Kategorie Tagestouren, in der zehn kürzere Wege zur Wahl standen, erhielt der ebenfalls in der Eifel verlaufende Traumpfad Pyrmonter Felsensteig die meisten Stimmen.

Der Eifelsteig, einer der „Top Trails of Germany“, führt auf seinen 15 Etappen mit Längen von 14 bis 29 Kilometern durch Täler und über Hochebenen, Bergkuppen und durch tiefe Wälder. Auf seinem abwechslungsreichen und naturbelassenen Weg durchquert er einzigartige Naturräume, darunter in NRW die Moorlandschaft des Hohen Venn, das einsame Rurtal und die mächtigen Stauseen der Nordeifel.

www.eifelsteig.de | www.wandermagazin.de

 

Foto : © Nationalparkforstamt Eifel

Das neue Angebot steht neben einem nachgebauten Cockpit eines Airbus A 320

Die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund bekommt mit dem Flugtower Simulator eine neue und europaweit einzigartige Attraktion. An ihm können Besucher die Arbeit eines Fluglotsen realistisch nachempfinden. Mehrere Monitore, Radarüberwachung und das Sichtfeld des Fluglotsen in Form einer Leinwand geben Einblicke in diesen verantwortungsvollen Beruf.

Neben dem Fluglotsen-Job am Boden können Besucher auch die Arbeit in der Luft kennenlernen: Der Flugtower-Simulator soll gleich neben dem Flugsimulator aufgebaut werden, an dem Museumsgäste sich bereits jetzt ins nachgebaute Cockpit eines Airbus A 320 setzen und sich als Flugzeugpiloten versuchen können.

Die Beziehung zwischen Mensch und Maschine steht seit November im Mittelpunkt der Schau „Die Roboter“, die bis 25. September 2016 zu sehen ist. Von den ersten Steinwerkzeugen über mechanische Puppen bis hin zu Hightech-Prothesen reichen die mehr als 200 Objekte. Es geht um kuriose Erfindungen, richtungsweisende Techniken und revolutionäre Ideen.

 

www.dasa-dortmund.de

 

Foto : © DASA

Wo in Düsseldorf ist der Punk der 1970er Jahre entstanden oder was hat es mit „Little Tokyo“ auf sich? Antworten auf diese und weitere Fragen liefern neue Mitgeh-Touren, die ab sofort zwei Mal monatlich durch die Rheinmetropole führen. An jedem ersten und dritten Samstag im Monat findet einer der Stadtrundgänge statt, die bisher nur als Sonderführungen für Gruppen buchbar waren.Insgesamt zehn verschiedene Thementouren stehen 2016 auf dem Programm

So können Geschichts-Fans etwa die mächtigen Ruinen der Kaiserpfalz besichtigen, die Kaiser Friedrich Barbarossa im 12. Jahrhundert erbauen ließ und in Begleitung eines Gästeführers durch die mittelalterichen Gassen im historischen Kaiserswerth streifen.

Die Mitgehtour „Sushi, Sake & Co.“ wiederum lädt in das bunte und lebhafte japanische Viertel rund um die Immermannstraße ein. Die Tour „We love Music“ zeigt im Juni die einflussreiche Musiktradition Düsseldorfs auf und erzählt von den Wurzeln Kraftwerks und den Toten Hosen.

Die deutschsprachigen Führungen dauern jeweils 90 Minuten. Erwachsene zahlen 12 Euro, Kinder zwischen sechs und 13 Jahren sechs Euro.

www.duesseldorf-tourismus.de

Foto : © Oliver Franke/Tourismus NRW e.V.

Traditionsreich reisen mit Schwebebahn, Ausflugsschiff und historischer Dampflok

Wuppertaler Schwebebahn: Schweben wie ein Kaiser

In der Wuppertaler Schwebebahn, dem berühmtesten Wahrzeichen der Stadt, schweben Fahrgäste in acht bis zwölf Metern von Bahnhof zu Bahnhof. Einen authentischen Eindruck der Betriebsanfangsjahre bekommen Passagiere bei einer Fahrt in der „schwebenden guten Stube Wuppertals“. In dem Nachbau des nostalgischen Kaiserwagens fühlen die Fahrgäste sich wie Kaiser Wilhelm II. und seine Frau, die im Jahr 1900 auf Probefahrt gingen.

www.schwebebahn.de

Die Dampflok aus dem Bergischen

Unter dem Motto „Zugkraft trifft Landschaft“ genießen Passagiere auf einer Fahrt mit der Dampflokomotive „Waldbröl“ Ausblicke in die idyllische bergische Landschaft. In historischen Plattformwagen geht die Fahrt quer durch den Naturpark Bergisches Land, vorbei an Wäldern, Wiesen, alten Steinbrechern und historischer Industrie. Die Fahrten werden zwischen Ende April und Ende Oktober an angekündigten Sonntagen angeboten.

www.loewendampf.de

Bochum: Geschichte zum Anfassen im größten Eisenbahnmuseum Deutschlands

Auf rund 46.000 Quadratmetern stellt das Bochumer Eisenbahnmuseum mehr als 120 Schienenfahrzeuge aus. Von der nostalgischen Dampflokomotive bis zum markanten Güterwagen bekommen Besucher hier authentische Einblicke in mehr als 150 Jahre Eisenbahngeschichte. Bei regelmäßigen Themenfahrten haben Besucher auch Gelegenheit, einzusteigen und mitzufahren. In nostalgischen Zügen geht es dann zu historischen Stätten wie Zechen und Stahlwerken.

www.eisenbahnmuseum-bochum.de

Lokschuppen Erkrath: Zurück ins 19. Jahrhundert

Zwischen 1843 und 1886 beherbergte der Lokschuppen Erkrath die Züge der Bergisch-Märkischen Eisenbahn. Heute stellt hier ein Museum historische Fahrzeuge wie Dampfspeicher– und Diesellokomotiven aus. Zeichnungen, Fotos und Exponate erzählen zudem viel Wissenswertes über die Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Elberfeld. Das Museum ist sonntags geöffnet und wird an anderen Tagen für kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen und Konzerte genutzt.

www.lokschuppen-hochdahl.de

Unterwegs mit der niederrheinischen Selfkantbahn

Rund um Geilenkirchen am Niederrhein fuhr zwischen 1900 und 1971 die Selfkantbahn mit ihren etwas schmaler gebauten Zügen. Eine 5,5 Kilometer lange Strecke ist heute für nostalgische Ausflugsfahrten mit Originalfahrzeugen erhalten. Zwischen Bahnhof Schierwaldenrath in Gangelt und Bahnhof Gillrath in Geilenkirchen fahren die Dampfzüge von Ostern bis Ende September an jedem Sonn– und Feiertag. Besucher können außerdem in der Werkstatt, im Lokomotivschuppen und in der Wagenhalle interessante Einblicke in den historischen Eisenbahnbetrieb gewinnen.

www.selfkantbahn.de

Duisburg: Eintauchen in die Geschichte der Binnenschifffahrt

Von der Steinzeit bis zur Gegenwart, vom Einbaum bis zum modernen Schiff beleuchtet das Duisburger Binnenschifffahrtsmuseum die gesamte Geschichte der Schifffahrt. Highlights der Ausstellung sind die „Tjalk Goede Verwachting“, ein Lastensegler von 1930, und der begehbare Nachbau eines Binnenschiffs, das unter dem Namen „Hermann“ als Spielschiff für Kinder dient. Besucher erfahren in der Ausstellung außerdem viel über den Arbeits– und Lebensalltag der Schiffer und ihrer Familien.

www.binnenschifffahrtsmuseum.de

Ruhrtalbahn: Eine Zeitreise mit Dampflok und Schienenbus

Von Frühjahr bis Herbst rollen die Züge der Ruhrtalbahn an der Ruhr entlang. In den Originalfahrzeugen des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen fühlen Passagiere sich wie auf einer Zeitreise in die 1950er und 60er Jahre: Die Schaffner tragen Abreißblöcke und in den Wagenklassen 1 bis 4 gibt es einfachen bis gehobenen Komfort. An Frei-, Sonn– und Feiertagen verkehren die Züge auf der Linie Ruhrtal zwischen Bochum und Hagen und am ersten Sonntag im Monat auf der Bahnstrecke „Teckel“ zwischen Herdecke und der Kluterthöhle in Ennepetal. Auf allen Linien geben touristische Ansagen Einblicke in die Region und ihre Geschichte.

www.ruhrtalbahn.de

Foto : © Markus Kaiser / Eisenbahnnostalgie.de

Hotels gibt es überall. In NRW werden aber auch diejenigen fündig, die etwas Ausgefalleneres suchen.

Schlafen im Abwasserrohr, Bottrop

Einen Durchmesser von 2 Metern und eine Länge von 2,60 Meter haben die vielleicht ungewöhnlichsten Hotelzimmer im Land: Im Bernepark in Bottrop, an einem früheren Klärbecken, schlafen die Gäste in handelsüblichen Kanalrohren. Trotz der spärlichen Ausstattung sind die Röhren so beliebt, dass sie schnell ausgebucht sind.

www.dasparkhotel.net

Übernachten in der Zeche, Essen

Früher wurde in der alten Lohnhalle Geld ausgezahlt, heute kann man hier schlafen. Das Hotel verbindet Industriekultur und individuelle Gastlichkeit und dürfte damit weit und breit einmalig sein. Wer will, kann gleich die Zechenführung dazu buchen. www.alte-lohnhalle.de

www.zeche-bonifacius.de

Gute Nacht im Bierfass, Ostbevern

In Bierfass, Baumhaus oder auch in einem Segelboot kann man im Landhotel Hof Beverland schlafen. Insgesamt stehen 62 Themenzimmer zur Auswahl.

www.hotel-beverland.de

Urlaub im Bergdorf und schlafen im Tipi, Schmallenberg

Im wohl nördlichsten Bergdorf im deutschsprachigen Raum, dem LiebesGrün, sind Autos tabu. Für das Gepäck stehen Handwagen oder kostenlose Gepäcktransporte bereit. Unter anderem kann man hier in originalen Indianer-Tipis schlafen. Im Winter ein zusätzliches Plus: ein eigener Skilift, der direkt vor der Hüttentür startet.

www.liebesgruen.de

Nächtigen im Ziegenstall, Arnsberg

Den Wald jenseits vom Trubel des Tages erleben kann man im Wildwald Vosswinkel. Wer will, schläft hier im Schäferwagen, auf einem Hochsitz oder auch im Ziegelhotel, einem Dachboden direkt über dem Ziegenstall.

www.wildwald.de

Rast im Knast, Petershagen

In Petershagen im Teutoburger Wald können Gäste in den Gefängniszellen des Alten Amtsgerichts eine Rast im Knast einlegen. In den Zellen stehen Metall-Etagenbetten, zum Essen gibt es eine dreigängige Henkersmahlzeit. Und wer will, bekommt einen gestreiften Knastanzug zum Schlafen.

www.rast-im-knast.com

Zelten im Kölner Zoo

Tagsüber werden die Tiere gefüttert, abends die Zelte aufgeschlagen im Kölner Zoo. Angebote gibt es sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Immer wieder werden zudem Familienzeltlager angeboten.

www.koelnerzoo.de

Träumen im Himmelbett

Mitten in einem großen idyllischen Garten in Bad Laasphe wartet das Wittgensteiner Himmelbett auf Übernachtungsgäste. Die dürfen sich dort, ausgestattet mit einem handgenähten Leinenschlafanzug und einer stilechten Zipfelmütze, in die Federbetten unter freiem Himmel kuscheln. Zum Frühstück gibt’s den Sekt direkt ans Bett. Bei Regen wird sofort Einlass in die Pension gewährt.

www.pension-kamerichs.de

Campen unterm Dach

So macht Camping auch bei Dauerregen Spaß: Im BaseCamp Young Hostel in Bonn sind die Wohnwagen in einer ehemaligen Lagerhalle untergebracht. Zur Wahl stehen 16 Retro- Wohnwagen, zwei Schlafwagen, zwei Original-US-Airstreams und andere ungewöhnliche Behausungen, in denen man die Nacht verbringen kann.

www.basecamp-bonn.de

Heuherbergen, diverse Orte

Schlafen im Heu kann man an vielen Orten im Land, unter anderem im Heuhotel Dümpenhof in Wachtendonk und im Moerenhof in Xanten.
www.heuhotel-duempenhof.de

www.moerenhof.de

„Dem Himmel so nah“, Winterberg

841 Meter plus vier Stockwerke über dem Meeresspiegel: Auf dem Kahlen Asten im Hotel „Dem Himmel so nah“ stehen Nordrhein-Westfalens höchstgelegene Betten. Der Berggasthof wurde 2005 neu erstellt und bieten Gästen nun Ruhe über den Wipfeln des Sauerlands. www.kahlerasten.de

Übernachten in Schlössern und Burgen, diverse Orte

Es gibt in NRW nicht nur unzählige Schlösser und Burgen, die man besuchen kann, in einigen kann man auch schlafen. Zum Beispiel in der Burg Altena, in der die erste Jugendherberge Deutschlands untergebracht ist, aber auch in vielen anderen alten Gemäuern.

www.djh-wl.de | www.culture-castles.de | www.hertefeld.de | www.burgboetzelaer.de | www.hugenpoet.de

Schlafen im Kloster, diverse Orte

Entschleunigung liegt im Trend und was liegt da näher als eine Auszeit in der Ruhe eines Klosters? Möglich sind Übernachtungen unter anderem in der Abtei Königsmünster im Sauerland oder in der Abtei Himmerod in der Eifel.

www.koenigsmuenster.de | www.abteihimmerod.de

Übernachten in der alten Brauerei, Münster

Wo früher Bier gebraut wurde, steht heute ein Designhotel. Die freigelegten Klinker und Stahlträger des denkmalgeschützten Gebäudes der ehemaligen Germania Brauerei sind aber auch heute noch zu sehen, sodass ein stimmiger Kontrast zwischen Historie und Moderne entstanden ist.

www.factoryhotel-muenster.de

Schlafen im Fischerhaus, Münster

Der Hof zur Linde in Münster hat nicht nur einen idyllischen Namen, er hat auch idyllische Angebote. Unter anderem kann man hier in einem Fischerhaus übernachten oder in der Sommersaison mit dem hoteleigenen Boot zu einer Tour auf der angrenzenden Werse aufbrechen.

www.hof-zur-linde.de

Schlafen beim Schäfer, Bad Wünnenberg

So wie früher die Schäfer auf den Feldern schliefen, kann man am Sintfeld-Höhenweg nahe des Klosters Dahlheim übernachten – in einem detailgetreu, nachgebauten Schäferwagen umgeben von Feldern und Wäldern.

www.bueren.de

Kunsthotel, Lindlar

Das passende Hotel für Kunstfreunde steht in Lindlar: In einem denkmalgeschützten Jugendstilhaus ist das Hotel Artgenossen untergebracht, in dem jedes Zimmer nicht nur einen ausgefallenen Namen trägt und anders gestaltet ist. Alle 14 Zimmer sind auch Originalwerke renommierter Künstler.

www.artgenossen-gmbh.de

Schlafen zwischen Bollywood und Bernsteinzimmer, Köln

Eines der ungewöhnlichsten Hostels steht in Köln. In der kreativen Mitte, dem Belgischen Viertel, beherbergt die „Wohngemeinschaft“ Gäste. Jedes der 16 Zimmer ist anders, sodass man hier unter anderem in einem Boot-Bett, einem glitzernden Bollywood-Traum, einem Fotostudio oder einem prunkvollen Bernsteinzimmer die Nacht verbringen kann.

www.hostel-wohngemeinschaft.de

Schlafen, wo es gefällt, Oberbergischer Kreis

Für Reiter, Biker und Wanderer gibt es im Oberbergischen Kreis einen besonderen Service: Sie bestimmen, wo sie schlafen wollen, und dort wird der Wanderwagen hingebracht.

www.ferienland-reichshof.de

Afrika im Sauerland, Sundern

Afrikanisches Flair hat das Sunderlandhotel ins Sauerland gebracht. Wer mag, kann hier in der Kenia-Suite mit handgefertigten Lamu-Möbeln unter einem Moskitonetz nächtigen oder sich im Restaurant mit afrikanischem Essen und Cocktails verwöhnen lassen. Im Kenbali Spa kann man zudem Massagen und Behandlungen bei afrikanischen Klängen genießen.

www.severin-hotels.de

Foto : © Waldakademie Vosswinkel e.V

 

Auch in der Düsseldorfer Altstadt und am Möhnesee im Sauerland spielt zu Pfingsten die Musik

Die Sängerin Anastacia ist einer der Top Acts beim Festival KulturPur in Hilchenbach bei Siegen. Der „Giller“ im Rothaargebirge bildet über Pfingsten für fünf Tage die Kulisse für das internationale Musik– und Theaterfestival. Vom 12. bis 16. Mai 2016 sind dort neben Anastacia (14. Mai) zum Beispiel auch Wolfgang Niedecken & Band (13.Mai) sowie eine Show des Schattentheaters Moving Shadows (12. Mai) zu sehen und zu hören.

In NRW spielt die Musik zu Pfingsten noch an weiteren Orten:  Bei der Düsseldorfer Jazz Rally erklingen vom 12. bis 15. Mai 2016 Swing, Dixieland, Blues und Modern Jazz im Landtag, in einem Palais, einer Kirche oder einem angesagten Club. Die „Drüggelter KunstStückchen“ am Möhnesee im Sauerland präsentieren vom 14. bis bis 16. Mai 2016 Musik aus dem Mittelalter und der Renaissance.

www.duesseldorfer-jazzrally.de | www.drueggelter-kunst-stueckchen.de

Foto : © KulturBüro! Siegen-Wittgenstein

In freier Natur lassen sich Flamingos, Wisente oder Wildpferde entdecken

NRW ist in weiten Teilen grün: Die zahlreichen Naturparks nehmen inzwischen rund 40 Prozent der Landesfläche ein. Weit über ein Viertel des Landes ist von Wald und Wasser bedeckt. Nordrhein-Westfalens erster Naturpark und zugleich erstes Wildnis Gebiet ist das Siebengebirge bei Bonn. Nordrhein-Westfalens erster und bislang einziger Nationalpark ist der Nationalpark Eifel, dessen Gebiet sukzessive in den ursprünglichen Buchen-Urwald zurückverwandelt wird. Inzwischen haben sich zahlreiche bedrohte Tiere dort wieder angesiedelt, darunter Wildkatze, Biber und Schwarzstörche. Wer mehr über die Natur hier erfahren möchte, schließt sich am besten einer Ranger-Tour an. Ähnliche Touren gibt es auch in Südwestfalen.

www.nationalpark-eifel.de | www.wald-und-holz.nrw.de

Wisente

Am Rothaarsteig leben die einzigen frei lebenden Wisente Westeuropas. Mit sehr viel Glück sind sie auch für Besucher zu entdecken. Weitaus größer ist die Chance auf Wisente jedoch in der „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“, wo eine kleine Gruppe Wisente in einem rund 20 Hektar großen naturbelassenen Areal umherstreift.

www.wisent-welt.de

Dülmener Wildpferde

Die Dülmener Wildpferde sind die einzige noch auf dem europäischen Kontinent lebende Wildpferde-Herde und weitgehend sich selbst überlassen. Highlight für Touristen wie Einheimische ist jedes Jahr am letzten Samstag im Mai der große Wildpferdefang im Merfelder Bruch, bei dem einjährige Hengste von Fängern mit bloßen Händen eingefangen werden. Einmal gestellt, werden sie versteigert oder verlost und gezähmt, um später Kutschen zu ziehen oder Ausritte zu machen.

www.duelmen-marketing.de

Flamingos

Im münsterländischen Zwillbrock ist die nördlichste Flamingo-Brutkolonie Europas beheimatet. Von März bis Juli und bei erfolgreicher Brut bis in den September hinein sind die exotischen Vögel hier zu beobachten, bevor sie sich wieder auf den Weg in ihr Winterquartier in den Niederlanden machen. Radfahrer können den Besuch bei den Tieren mit einer Tour über die 450 Kilometer lange Flamingo-Route kombinieren, die direkt an den Tieren vorbeiführt.

www.bszwillbrock.de | www.flamingoroute.com

Störche im Moor

Am Großen Torfmoor, dem größten noch verbliebenen Moorgebiet Nordrhein-Westfalens, hat sich unter anderem der Storch niedergelassen. Besonders groß ist die Chance, eines der seltenen Exemplare zu sehen, im Juni, wenn die Störche auf Froschfang sind. Wer das Moor in Lübbecke und Hille an sich erkunden will, nimmt am besten den drei Kilometer langen Moor-Erlebnis-Pfad, der auch mit Kinderwagen und Rollstuhl befahrbar ist. Eine weitere Möglichkeit, Störche zu beobachten gibt es auch am Niederrhein.

www.minden-luebbecke.de

Eiszeitliches Wildgehege

Im Neandertal haben es Tierbeobachter leicht: In einem Wildgehege sind hier Tiere zu sehen, die bereits in der Eiszeit vorkamen — vom urtümlichen Auerochsen, über Wisente bis hin zu Tarpanen. Ein Besuch des Geheges lässt sich bestens mit einem Besuch im Neanderthal-Museum verbinden, das die Frühgeschichte der Menschheit erzählt und viele Möglichkeiten zum Ausprobieren und Mitmachen bietet.

www.wildgehege-neandertal.de | www.neanderthal.de

Schmetterlinge

Die Hannoverschen Klippen bei Beverungen sind ein Schmetterlingsparadies. Rund 500 Arten wurden hier bereits nachgewiesen, darunter etliche Tiere, die eigentlich wärmere Gegenden wie etwa den Mittelmeerraum bevorzugen. Auf den durch die Sonne aufgeheizten Felsen an der Weser lassen sie sich aber gerne nieder. Einen besonders guten Blick über das Gebiet bietet der Weser-Skywalk, der in 80 Metern Höhe über dem Wesertal thront.

www.kulturland.org

Wilde Narzissentäler

Jedes Jahr im Frühjahr verwandeln Millionen wilder Narzissen die Täler an Olef, Perlenbach und Fuhrtsbach in der Eifel in ein leuchtendgelbes Blütenmeer, das es so in Deutschland sonst nur noch im Hunsrück gibt. Wanderer können die Narzissenroute nehmen, die auf einem knapp zwölf Kilometer langen Rundweg von Monschau aus durch die Narzissenwiesen führt.

www.eifel.info

Ginster

Zwischen Mai und Juli taucht der Ginster, das sogenannte Eifel-Gold, die Eifel in ein leuchtendes Gelb. Besonders viele Ginstersträuche finden sich auf der Dreiborner Hochfläche, die am Eifelsteig liegt, dem Wanderweg, der über 313 Kilometer von Aachen-Kornelimünster nach Trier führt.

www.eifel.info

Orchideen

Wilde Orchideen haben sich in einem alten, offen gelassenen Steinbruch bei Aachen angesiedelt. Zu entdecken sind die bunten Blumen besonders gut während einer Tour auf der 16 Kilometer langen Kupferroute, die durch das Aachener Umland führt. Einzigartig sind auch die von Mai bis August blühenden goldgelben Galmeiveilchen am Wegesrand, die nur in den dortigen Erzfeldern zu finden sind.

www.stolberg-kupferroute.de

Heideblüte

Heidegebiete sind nicht nur wichtige Naturräume für viele, auch bedrohte, Tierarten. Während der Blüte zwischen Juli und September sehen sie auch toll aus. Unter anderem blüht die Heide im Zwillbrocker Venn, im Großen Torfmoor in Lübbecke und Hille sowie in der Wahner Heide bei Köln.

www.wahnerheide.net

Externsteine

Die Externsteine gehören zu den beeindruckendsten Naturdenkmälern Deutschlands. Um die schroffe Felsformation ranken sich zahllose Geschichten und Mythen. Über zwei Treppen erreichen Besucher die Gipfel der Felsen, die einen beeindruckenden Blick auf den Teutoburger Wald bieten.

www.externsteine.de

Rhein mit Drachenfels

Der Rhein zieht bereits seit Jahrhunderten Romantiker, Maler und Touristen an. Besonders idyllisch ist der Abschnitt bei Königswinter, über dem der sagenumwobene Drachenfels thront. Von seinem Gipfel aus lassen sich Rheintal und Siebengebirge weit überblicken. Hoch geht es entweder zu Fuß oder mit der traditionellen Zahnradbahn. Den Rhein von Bonn bis Wiesbaden können Wanderer auf dem 320 Kilometer langen Rheinsteig erkunden. Radler nehmen den 1.320 Kilometer langen Rheinradweg, der von der Quelle bis zur Mündung führt.

www.siebengebirge.com | www.rheinsteig.de | www.rheinradweg.eu

Sternenpark

Im Nationalpark Eifel ist auch der Himmel noch so zu sehen, wie er ist. Weil man hier so viele Sterne wie sonst nur noch selten entdecken kann, darf sich der Nationalpark seit 2014 offiziell Sternenpark nennen. Besucher können hier selbst die Milchstraße mit bloßen Augen erkennen. Romantiker sollten sich schon mal den August vormerken, denn dann lohnt sich ein Besuch im Sternenpark besonders: Rund um die Monatsmitte sind üblicherweise die meisten Sternschnuppen zu sehen.

www.nationalpark-eifel.de

Industriewald Ruhrgebiet

Im Ruhrgebiet, auf industriellem Brachgelände, entsteht gerade wieder Wildnis, in der sich Tiere und Pflanzen so ausbreiten dürfen, wie sie wollen. Viele der neu entstehenden Industriewälder sind sogar artenreicher als natürliche Wälder. Besucher können den neuen Wald auch in Führungen erforschen, beispielsweise auf dem Gelände der ehemaligen Zeche „Rheinelbe“ in Gelsenkirchen.

www.lwl.org

Foto : © Biologische Station Zwillbrock, Hubert Stroetmann